Die reichsten 0,1 % der Weltbevölkerung – etwa 8 Millionen Menschen – verursachen mehr Emissionen als die ärmsten 3,5 Milliarden. Das ist eine der klaren Erkenntnise, welche Oxfam in ihrem aktuellen Bericht „Disaster Divide” präsentiert. Der Bericht zeigt auf, wie die Emissionen dieser Superreichen die Klimakrise anheizen und wie diese Ungleichheit dazu führt, dass Katastrophen noch tödlicher sind, während einige der Reichsten daraus ihren Profit schlagen. Für den bericht hat Oxfam unter anderem das Investitionsverhalten und dessen Folgen in den Blick genommen wie auch die hohe Umweltbelastung durch Privatjets. Die Veröffentlichung am 27. Oktober erfolgt dabei nur kurz bevor die COP31 in Antalya beginnt, wo eine der zentralsten Fragen sein wird, wer für die Kosten der Klimakrise eigentlich aufkommen soll. Radio CORAX sprach über den neuen Bericht von Oxfam mit Leonie Petersen. Sie ist Referentin für sozial-ökologische Transformation bei Oxfam.
Zum Bericht: https://www.oxfam.de/publikationen/klimagerechtigkeit-privatjets-profite-ueberreichen










